Für bestimmte Fälle in der EÜR gilt das Zufluss-/Abflussprinzip nicht.

Das sind Einnahmen und Ausgaben, die regelmäßig und wiederkehrend am Jahresende/Jahresanfang erfolgen. Hier gilt die 10-Tages-Regelung, die für den Zeitraum von 10 Tagen vor Geschäftsjahresende und die ersten 10 Tage des neuen Geschäftsjahres gilt.
 In diesem Zeitraum werden die Einnahmen/Ausgaben in dem Geschäftsjahr erfasst, dem sie tatsächlich zugehören.
 
 Beispiel Ausgabe:
 Die Mietvorauszahlung für ihre Büroräume ist regelmäßig am 26. des Monats fällig, somit auch am 26.12.2015 für den Januar 2016.
 Folglich ist die Mietausgabe im neuen Geschäftsjahr 2016 zu erfassen.
 
 Beispiel Einnahme:
Sie erhalten regelmäßig Zahlungen eines Kunden in der ersten Januarwoche? Dann müssen Sie die Einnahme dem alten Geschäftsjahr zuordnen, da sie dort die Leistungen auch erbracht haben.

War diese Antwort hilfreich für Sie?