Sie möchten geschäftliche Dinge mit einem Berufskollegen oder Geschäftspartner besprechen? Das können Sie gerne auch bei einem gemeinsamen Mittag- oder Abendessen. Wichtig nur, dass das gemeinsame Essen in einem Restaurant stattfindet und nicht etwa in Ihrem Büro.

Was die Rechnung betrifft, da hat das Finanzamt klare Vorstellungen. Mit  folgenden Angaben muss ein Bewirtungsbeleg ausgestellt sein:

  • Name und Anschrift des Restaurants
  • Ort und Datum
  • Anlass des Bewirtung (Geschäftsessen reicht dem Finanzamt hier nicht)
  • Bewirtete Personen
  • Speisen und Getränke sind einzeln aufgeführt
  • Preis (der muss in der Höhe angemessen sein)

Welche Kosten erkennt das Finanzamt bei einem Geschäftsessen an?

Der Anlass und auch Höhe des Betrages geben keinen Grund zum Misstrauen? Dann sind 70% der Bewirtungskosten als Betriebsausgaben abziehbar. Die restlichen 30% nicht, denn Sie haben ja selbst mit am Essen teilgenommen. Dafür ist aber die auf der Rechnung ausgewiesene Steuer zu 100% abzugsfähig.

Hört sich kompliziert an? Ist es aber nicht. Erfassen Sie einfach in in der Belegerfassung den Rechnungsbetrag mit der Kategorie Bewirtung, der Rest übernimmt lexoffice für Sie.

Übrigens, Kundenpflege oder Kundengewinnung kann auch ein angemessener Anlass für ein Geschäftsessen sein.

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