Wie buche ich die private Kfz-Nutzung?

Wer kein Fahrtenbuch führt, muss die private Nutzung zwingend nach der 1-%-Regelung ermitteln. Die private Kfz-Nutzung - auch Eigenverbrauch genannt - ist eine Betriebseinnahme und erhöht somit den Gewinn.

Ist Ihre Firma umsatzsteuerpflichtig, dann unterliegt der Nutzungsanteil auch der Umsatzsteuer. Erfassen Sie in diesem Fall den Nutzungsbetrag monatlich, damit der Ausweis der Umsatzsteuer in der Umsatzsteuer-Voranmeldung erfolgt.

Bei der Berechnung der Umsatzsteuer dürfen pauschal 20% abgezogen werden, weil nicht in allen Kfz-Kosten (z.B. Versicherung) Vorsteuerbeträge enthalten sind.

Wie buche ich die private Kfz-Nutzung von E-Fahrzeugen

Beispiel:

Sie haben im Januar einen neuen Firmenwagen gekauft. Der Brutto-Listenpreis zum Zeitpunkt der Erstzulassung hat 30.580 EUR betragen. Tatsächlich bezahlt haben Sie 28.560 EUR inklusive 19% USt. In diesem Fall können Sie die 1-%-Regelung anwenden.

Berechnung des monatlichen Nutzungsbetrages:

Die Erfassung des monatlichen Nutzungsbetrags finden Sie in lexoffice im Menü Buchhaltung, dort in der Buchungsübersicht per Klick auf „+ Buchung“ und den Eintrag Private Kfz-Nutzung.


 

Das bucht lexoffice:

Das bucht lexoffice:

1-% oder Fahrtenbuch?

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten die private Kfz-Nutzung anzusetzen:

1-%-Regelung

Die pauschale 1-%-Regelung kann nur dann angewendet werden, wenn die betriebliche Nutzung des Kfz mehr als 50% beträgt.

Fahrtenbuch

Ist die betriebliche Nutzung des Kfz kleiner als 50% führen Sie am besten ein Fahrtenbuch. Der private Nutzungswert ist dann der Anteil an den Gesamtkosten des Kfz, der auf die privaten Fahrten entfällt.

Welche Methode ist für Sie die steuerlich günstigste? Bei der Entscheidung hilft Ihnen der lexoffice Rechner. Falls Sie sich trotzdem unsicher sind, fragen Sie einfach bei Ihrem Steuerberater nach.

Stichwortsuche: PKW, Pkw, Firmewagen, Firmenpkw, Fahrtenbuch, Eigenverbrauch, Nutzungsentnahme, Leistungsentnahme

War diese Antwort hilfreich für Sie?