Die Kosten für einen betrieblichen Pkw können Sie grundsätzlich als Betriebsausgaben abziehen. Doch was, wenn es sich um ein Elektrofahrzeug handelt und private Stromkosten zum Aufladen entstehen?

Aufladen des Elektro- oder Hybridfahrzeugs

Bei der Nutzung eines betrieblichen Elektro- oder Hybridfahrzeugs kann es erforderlich sein, dass dieses an der privaten Steckdose des Unternehmers aufgeladen wird. Der betriebliche Nutzungsanteil des Stroms (Strompreis und anteiliger Grundpreis) stellt eine Betriebsausgabe dar. Für den Nachweis kann ein mobiler Stromzähler eingesetzt werden.

Aufzeichnungen und Vereinfachungsregelungen

Es wird als ausreichend angesehen, wenn Aufzeichnungen für einen repräsentativen Zeitraum von drei Monaten vorliegen. Es ist auch möglich, den Betriebsausgabenabzug für den betrieblichen Nutzungsanteil des Stroms im Wege einer (realitätsgerechten) Schätzung zu ermitteln. Zudem gibt es eine Vereinfachungsmöglichkeit: So wird es auch akzeptiert, wenn für betrieblichen Nutzungsanteil am privaten Stromverbrauch die lohnsteuerlichen Pauschalen angesetzt werden. Diese betragen:

  • Für Elektrofahrzeuge mit zusätzlicher Lademöglichkeit beim Arbeitgeber 20 EUR/Monat, ohne Lademöglichkeit 50 EUR/Monat.
  • Für Hybridfahrzeuge mit zusätzlicher Lademöglichkeit beim Arbeitgeber 10 EUR/Monat, ohne Lademöglichkeit 25 EUR/Monat.

Ausschlaggebend, welche Pauschale anzusetzen ist, ist dann in der Gewinnermittlung, ob eine Lademöglichkeit in der Betriebsstätte vorhanden ist.

Wie buche ich die private Kfz-Nutzung bei einem E-Fahrzeug?

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