Die 2-Faktor-Authentifizierung (kurz 2FA) wird von allen Banken individuell abgebildet. Ein Faktor ist der klassische Login samt Passwort, welcher von einem zweiten Faktor ergänzt werden muss - dieser darf nicht in Ihrem physischen Besitz sein. D.h. ohne ein separates Gerät wie Smartphone für mobileTAN oder ein Lesegeräte für photoTAN ist eine 2FA nicht möglich.

Wie werden die Banken die neuen Authentifizierungswege in der Praxis handhaben?
Mit PSD2 gibt es ein komplexes Feld an Möglichkeiten, wann bzw. für was und wie häufig Sie sich im lexoffice Banking mit 1 oder 2-Faktoren authentifizieren müssen. 

Beispielsweise müssen Sie sich bereits beim Abruf der Kontoinformationen authentifizieren und das pro Kontotyp im Falle von Giro- und Kreditkartenkonto - also zweimal. Oder beim Überweisen aus lexoffice werden 2 TANs von Ihrer Bank abgefragt - einmal für die Anfrage und zusätzlich noch für die Auftrags-Quittierung der Bank. Keine TAN-Abfrage kann ebenfalls passieren, bei Überweisungen unter 30 EUR - oder wenn die Gesamtsumme der letzten durchgeführten Überweisungen unter 100 EUR ist. Die größte Herausforderung für die Banken: Gemeinsame Authentifizierungs-Regeln zu definieren. 

2FA und die Auswirkungen im lexoffice Banking:
Sie haben das Sicherheitsverfahren Ihrer Bank auf 2FA umgestellt? Demnach ist es über Ihren bestehenden HBCI-Zugang nicht mehr möglich: 

  1. Kontoinformationen automatisch abzurufen
  2. Überweisungen aus lexoffice auszuführen
  3. Ein weiteres Bankkonto der Bank anzubinden

Das 2FA-Verfahren erfordert Anpassungen in lexoffice - für die Übergangsphase gehen Sie bitte bei den oben aufgeführten Punkten alternativ wie folgt vor:

  1. Import der Bankumsätze per CSV
  2. Überweisungen über das Online-Banking Ihrer Bank
  3. Neues Bankkonto abbinden, wenn noch nicht auf 2FA umgestellt

Wie funktioniert der Import von Bankumsätzen in lexoffice?




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