Sie bzw. Ihr Shop System nutzt einen Zahlungsanbieter, der sich nicht direkt an lexoffice anbinden lässt?

In diesem Fall müssen sämtliche Rechnungen / Einnahmenbelege und eventuelle Rechnungskorrekturen für Verkäufe im System angelegt sein.

Das können Sie manuell machen oder z.B. über die Schnittstelle von Billbee oder anderen Partnern von uns. Partner-Seite


Nun wählen Sie in der Bank eine Auszahlung von Ihrem Zahlungsanbieter aus.

Dazu haben Sie von Ihrem Zahlungsanbieter ja eine Übersicht welche Verkäufe hier ausgeglichen wurden.

Die dazugehörigen Belege ordnen Sie dann über "Auswählen" zu. Dabei ist zu beachten, dass Sie alle Belege gleichzeitig auswählen und dann erst zuordnen.

Da natürlich die Summe dieser Belege höher ist als die Auszahlung, weil ja bereits Gebühren einbehalten wurden, kommt nun eine Meldung über eine Differenz. Wählen Sie als Grund "Gebühren mit Steuer" wenn auf die Gebühren Steuer entfällt. Wenn Sie allerdings Kleinunternehmer sind, fehlt diese Funktion und "Gebühren ohne Steuer" ist richtig.

Bitte beachten Sie hier: Sollten die Rechnung von Ihrem Zahlungsanbieter nicht aus Deutschland kommen, müssen Sie statt des Differenzgrunds für die Gebühren jeweils Ausgabenbelege in Höhe der Gebühren erstellen und als Kategorie "Fremdleistung 13b" auswählen. (Reverse -Charge). Diesen Beleg können Sie dann auch gemeinsam mit den Einnahmen der Zahlung zuordnen.

Sollten zudem Erstattungen an Ihre Kunden in dieser Abbuchung enthalten sein, müssen Sie auch für diese im Vorfeld Belege als Einnahmenminderung erstellt haben. Auch diese Belege müssen zeitgleich zugeordnet werden.


Diese Vorgehensweise funktioniert nur zuverlässig, wenn Sie nicht mehr als 50 - 100 Belege pro Buchung haben.

Stichwortsuche: eBay, Stripe, Mollie, Klarna, SumUp, TransferWise, Etsy Online-Shop, Abrechnungen verbuchen,

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