Die Umsatzsteuer-Zahllast in lexoffice richtet sich im Aufbau, der Berechnung und dem Ausweis der Beträge nach dem Umsatzsteuer-Formular des Bundesfinanzministeriums.

Lexoffice unterscheidet gezielt zwischen den verschiedenen Steuersätzen und auch allen weiteren Sonderfällen wie z.B. Reverse Charge. Somit werden Berechnungsfehler beim Ermitteln der Umsatzsteuer-Zahllast vermieden.

Muster Vordruck für 2019

Umsatzsteuer (Einnahmen)
Bei den Umsätzen müssen die Nettobeträge ohne Nachkommastellen eingetragen werden. Die Nachkommastellen werden einfach weggelassen (volle EUR). Von diesem Nettobetrag wird dann die Umsatzsteuer 19% bzw. 7% berechnet.

Möchten Sie nun die ausgewiesenen Steuerbeträge in der Umsatzsteuer-Zahllast mit den buchhalterischen Beträgen (Buchungen) vergleichen, werden Sie Differenzen feststellen.

Beispiel: Position 81 – Umsätze zu 19%

Vorsteuer (Ausgaben)
Bei den Ausgaben dürfen im Formular nur die Vorsteuerbeträge eingetragen werden. Weiterhin wird nicht nach Prozentsätzen unterschieden.

Beispiel: Position 66 – Abziehbare Vorsteuerbeträge

Besonderheit Reverse Charge (Ausgaben)
In der Umsatzsteuer-Voranmeldung müssen bei manchen Buchungsfällen bis zu 3 Positionen ausgefüllt werden, wie beispielsweise bei Bauleistungen nach §13b. In diesem Beispiel mit dem Nettobetrag, dem Umsatzsteuer- und Vorsteuerbetrag.

Beispiel: Positionen 84,85 und 67



 
 

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