Ihre Firma ist umsatzsteuerpflichtig? Dann unterliegen die Telefongebühren für ein betrieblich genutztes Handy/einem Surfstick für das Internet der Umsatzsteuer. Werden Prepaidangebote genutzt, müssen Sie einige Besonderheiten beachten.

Im Folgenden beschreiben wir das Beispiel anhand einer Prepaidkarte für ein betrieblich genutztes Handy. Die Funktionsweise gilt natürlich auch für Prepaid-Internetangebote.

Prepaidguthaben am Beispiel Mobilfunk
Der Aufladebetrag ist vergleichbar mit einem Guthaben auf einem Girokonto. Somit fällt beim Kauf keine Steuer an.

  1. Um den Kauf des Guthabens zu verbuchen, erfassen Sie den Beleg.
  2. Als Art der Ausgabe wählen Sie Mobil und wählen Sie bei Steuer Keine.
  3. Der Kauf des Guthabens - wenn auch ohne Steuer - ist also eine Betriebsausgabe:

Verbrauch - mit oder ohne Steuer?

Wird das Prepaidguthaben "vertelefoniert", ist der Verbrauch nicht zu erfassen, weil Sie das Guthaben bereits als Betriebsausgabe gebucht haben.

Haben Sie von Ihrem Prepaid-Anbieter über den Guthabenverbrauch eine Rechnung mit Steuerausweis erhalten, können Sie die Steuer in Abzug bringen.

  1. Erfassen Sie diese Rechnung.
  2. Als Art der Ausgabe wählen Sie Gezahlte Vorsteuer.
  3. Im Feld Steuer wählen Sie Keine.
  4. Geben Sie den Steuerbetrag im Feld Betrag ein:
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