Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was sind die Voraussetzungen

3. Was passiert, wenn man die Vorträge nicht eingibt?

4. Wie gebe ich die Vortragswerte ein?

5a Eingabehilfe: Lexware lohn+gehalt

5b Eingabehilfe: Sage Business Cloud

5c Eingabehilfe: ilohngehalt

5d Eingabehilfe: Datev


1. Einleitung

lexoffice erstellt für alle Mitarbeiter:innen mit Steuerklasse, die über den Jahreswechsel (Dezember > Januar) bei Ihnen beschäftigt sind, automatisch eine Lohnsteuerbescheinigung und schickt diese an die Finanzverwaltung. 💪

Dabei werden die Werte (Lohnsteuer, Soli usw.) verwendet, die lexoffice selber ausgerechnet hat. Falls Sie ab Januar zu lexoffice gewechselt haben oder schon mehr als ein Jahr mit lexoffice abgerechnet haben, ist das genau richtig und unproblematisch. 👌

Anders kann das bei einem Wechsel im laufenden Jahr sein. Dann “fehlen” die Beträge aus der Zeit vor lexoffice und können demzufolge nicht ausgewiesen werden. 😔

Um die Lohnsteuerbescheinigungen Ihres Teams zu vervollständigen, sollten Sie die Lohnsteuerwerte des laufenden Jahres aus der Zeit vor lexoffice nach-, bzw vortragen.

❗️Hinweis: lexoffice unterstützt weitere Vortragswerte. Alles was Sie dazu wissen müssen, finden Sie im entsprechenden Artikel.

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2. Was sind die Voraussetzungen?

Zunächst geht es ausschließlich um Mitarbeiter:innen, die bereits vor dem Wechsel zu lexoffice bei Ihnen beschäftigt waren und die auf (elektronischer) “Steuerkarte” arbeiten. Für Minijobber gibt es hier in aller Regel nichts zu tun. Sie müssen nicht selber herausfinden, welche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Vorträge brauchen - lexoffice unterstützt Sie mit einer Übersicht! 😎

Die Lohnsteuerwerte werden im sogenannten Lohnkonto aufgezeichnet. Bitte erstellen Sie sich das Dokument für das laufende Jahr in Ihrem “alten” Lohnprogramm oder bitten Sie Ihre:n Steuerberater:in darum.

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3. Was passiert, wenn man die Vorträge nicht eingibt?

Bevor wir auf die Eingabe der Vorträge eingehen, sollten wir die Konsequenzen klären, wenn Sie diesen Schritt nicht gehen:

  • Platt ausgedrückt: die Lohnsteuerbescheinigung umfasst ausschließlich Monate, die mit lexoffice abgerechnet wurden und ist damit unvollständig. Da Sie als Arbeitgeber:in verpflichtet sind die vollständigen Werte für das abgelaufene Kalenderjahr zu melden, begeben Sie sich in einen Konflikt mit dem Einkommensteuergesetz.
  • Ihr:e Mitarbeiter:innen haben ein Problem bei der Steuererklärung und werden sich zur Lösung an Sie wenden.
  • Damit wären wir wieder bei Ihnen: Sie müssen die automatisch erstellten Lohnsteuerbescheinigungen mit Elsterformular von Hand stornieren und von Hand mit den korrekten Werten neu melden. Das kostet Zeit und Nerven. 👎

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4. Wie gebe ich die Vortragswerte ein?

Der späteste Zeitpunkt die Vortragswerte für die Lohnsteuerbescheinigung einzutragen ist der Dezember des laufenden Jahres. Der beste Zeitpunkt ist gleich bei der Anlage Ihrer Mitarbeiter:innen.

✅ 👉 So geht’s:

  1. Legen Sie die Lohnkonten des laufenden Jahres für die Zeit vor lexoffice bereit.
  2. Verschaffen Sie sich einen Überblick der Mitarbeiter:innen, die Vorträge brauchen, indem Sie die Vortragsübersicht aufrufen.
  3. Gehen Sie nun Ihre Kolleg:innen einzeln durch und übertragen Sie die Vortragswerte aus dem Lohnkonto nach lexoffice.

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Lohnkonto-Berichte sind (leider) nicht normiert und sehen in jedem Programm anders aus. Zur leichteren Orientierung haben wir Ihnen Eingabehilfen für die folgenden verbreiteten Lohnprogramme unten zusammengestellt:

So sieht das Lohnkonto beim Steuerberater aus:

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5a Eingabehilfe: Lexware lohn+gehalt

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5b Eingabehilfe: Sage Business Cloud

Sage Lohnkonto Musterdokument für LStB Vorträge

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5c Eingabehilfe: ilohngehalt

ilohngehalt Lohnkonto Musterdokument für LStB Vorträge

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5d Eingabehilfe: Datev

Datev Lohnkonto Musterdokument für LStB Vorträge

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